Grabenbrücken sind temporäre Übergangskonstruktionen für offene Leitungs-, Versorgrungs- und Kanalgräben auf Baustellen, bei kommunalen Tiefbaumaßnahmen und im Bereich der Infrastrukturinstandhaltung. Bei Cronvall erhalten Sie Grabenbrücken aus Holz, Aluminium / Stahl und Kunststoff – drei Materialkategorien mit jeweils spezifischen Stärken für unterschiedliche Anforderungsprofile. Alle Ausführungen sind auf sicheren Fußgängerbetrieb ausgelegt, entsprechen der Arbeitsstättenverordnung sowie der ZTV-SA.
Weitere Informationen zu unseren Grabenbrücken
Grabenbrücken übernehmen auf Baustellen eine sicherheitsrelevante Funktion: Sie schaffen einen geregelten, rutschsicheren Übergang über offene Gräben und schützen damit sowohl das eigene Personal als auch Dritte, die den Baustellenbereich passieren. Alle Modelle im Sortiment verfügen über Seitengeländer, integrierte Auffahrrampen für barrierefreien Zugang sowie rutschfeste Beläge, die auch bei Nässe und Verschmutzung zuverlässige Trittsicherheit gewährleisten.
Die Grabenbrücken aus Holz kombinieren ein verzinktes Stahlgestell mit einem mehrfach beschichteten Reinholzbelag und wetterfester Imprägnierung. Sie sind in Längen von 1,00 m bis 3,20 m und in zwei Breiten (1,00 m und 1,50 m) erhältlich – ein breit gefächertes Spektrum, das den Großteil typischer Grabenbreiten auf Baustellenprojekten abdeckt. Mit einer Tragfähigkeit von 150 kg/m² eignen sie sich für Fußgänger- und Personenverkehr. Die herausnehmbaren Geländer ermöglichen platz- und zeitsparenden Transport sowie schnellen Auf- und Abbau.
Die Grabenbrücken aus Aluminium und Stahl sind die leistungsstärkste Variante im Sortiment. Ein verzinktes Stahlgestell mit Auffahrrampe trägt einen rutschfesten Aluminiumbelag aus Tränenblech (4/5 mm), der dauerhaft witterungsbeständig und besonders belastbar ist. Mit einer Tragfähigkeit von 200 kg/m² sind diese Brücken auch für den Einsatz in stark frequentierten Bereichen sowie für die Überfahrt mit leichtem Gerät geeignet. Das umfangreiche Größenprogramm mit Längen von 1,80 m bis 6,50 m und Breiten von 1,00 m bis 1,30 m deckt auch breite Gräben und lange Überbrückungsabstände zuverlässig ab. Die umlegbaren Geländer reduzieren das Transportvolumen und ermöglichen eine effiziente Lagerung auf der Baustelle.
Die Grabenbrücken aus Kunststoff richten sich an Betriebe, die eine wartungsfreie, langlebige und besonders handliche Lösung für den Wiederholungseinsatz suchen. Das verwendete HDP (High-Density Polyethylen) verrottet nicht, rostet nicht und erfordert weder Imprägnierung noch sonstige Pflege – ein klarer Vorteil gegenüber Holzlösungen im dauerhaften Außeneinsatz. Jede Einheit ist für eine Traglast von bis zu 1.000 kg ausgelegt und damit nicht nur für Fußgänger, sondern auch für die Überfahrt mit Pkw und leichten Nutzfahrzeugen geeignet. Mit einem Eigengewicht von rund 21 kg und integrierten Tragegriffen ist der Transport und die Positionierung durch eine einzelne Person möglich. Die Antirutschoberfläche und eine Antirutschleiste auf der Unterseite sichern den Übergang für Personen und verhindern ein Verrutschen der Brücke im Einsatz. Werkseitig integrierte Bohrlöcher ermöglichen bei Bedarf eine feste Verankerung am Untergrund. Durch seitliches Verbinden mehrerer Einheiten lässt sich die Nutzbreite flexibel skalieren – von schmalen Fußgängerübergängen bis zu Durchfahrtsbreiten für Fahrzeuge.
Unabhängig vom gewählten Material bieten alle Grabenbrücken bei Cronvall eine sofort einsatzbereite, normgerechte Lösung, die den Anforderungen des Baustellenbetriebs standhält und mit überschaubarem Aufwand einzusetzen und zu transportieren ist.
SCHON GEWUSST
Welche Materialvarianten sind bei Grabenbrücken erhältlich und für wen eignen sie sich? Das Sortiment umfasst drei Materialkategorien mit unterschiedlichen Stärken:
- Holz: Wirtschaftlich, bewährt im klassischen Baustellenbetrieb, Tragfähigkeit bis 150 kg/m², Längen bis 3,20 m.
- Aluminium / Stahl: Höchste Tragfähigkeit (200 kg/m²), größtes Längenspektrum (bis 6,50 m), geeignet für stark frequentierte Bereiche und leichte Fahrzeugüberfahrten.
- Kunststoff (HDPE): Wartungsfrei, bis 1.000 kg Traglast je Einheit, besonders leicht und für Einzelpersonenhandling konzipiert – ideal für häufig wechselnde Einsatzorte.
Wie groß ist das verfügbare Längen- und Breitenspektrum? Je nach Materialkategorie stehen folgende Abmessungen zur Verfügung:
- Holz: Länge 1,00 m – 3,20 m, Breite 1,00 m oder 1,50 m
- Aluminium / Stahl: Länge 1,80 m – 6,50 m, Breite 1,00 m – 1,30 m
- Kunststoff: Standardmaß 1,70 m × 1,00 m (Bauhöhe 80 mm); seitlich miteinander kombinierbar für größere Nutzbreiten
Sind Grabenbrücken für Rollstühle und Kinderwagen geeignet? Ja. Alle Ausführungen verfügen über eine integrierte Auffahrrampe, die einen barrierefreien Zugang für Rollstühle, Kinderwagen und andere Hilfsmittel ermöglicht. Dies ist insbesondere bei Baustellen im öffentlichen Bereich ein normativ relevantes Merkmal.
Wie werden die Geländer transportiert und gelagert? Bei den Holz- und Aluminium/Stahl-Varianten sind die Geländer herausnehmbar bzw. umlegbar, sodass die Brücken deutlich kompakter transportiert und gelagert werden können. Kunststoff-Varianten können je nach Ausführung mit einem einsteckbaren Geländer aus verzinktem Stahl mit Reflektorstreifen ausgestattet sein.
Können Kunststoff-Grabenbrücken miteinander verbunden werden? Ja. Durch seitliches Zusammenfügen mehrerer Einheiten lässt sich die Gesamtnutzbreite stufenlos anpassen. Das ist besonders vorteilhaft bei Projekten mit variierenden Grabenbreiten oder wenn sowohl Fußgänger- als auch Fahrzeugverkehr gleichzeitig geregelt werden muss – ohne separate Sonderlösungen beschaffen zu müssen.
Was unterscheidet Kunststoff- von Holzgrabenbrücken im Dauereinsatz? HDPE-Kunststoff verrottet und splittert nicht, benötigt keine Imprägnierung und bleibt dauerhaft formstabil – auch nach vielen Einsatzzyklen unter wechselnden Witterungsbedingungen. Holzgrabenbrücken erfordern im Außeneinsatz eine regelmäßige Kontrolle auf Witterungsschäden und können bei intensiver Nutzung häufiger ersetzt werden müssen. Für Betriebe mit hohem Umschlag oder dauerhaftem Mehreinsatz rechnet sich die Kunststoffvariante trotz höherem Anschaffungspreis in der Regel nach wenigen Einsatzzyklen.